Entrepreneurship und Gesellschaftsordnung
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Ass. jur. Fritz Andres Entrepreneurship und Gesellschaftsordnung Das unternehmerische Element kann einer Gesellschaft nicht von außen, etwa durch den Staat, eingepflanzt werden. Es kann nur vom Einzelnen ausgehen und sich in der Gesellschaft entwickeln - wie jede kulturelle, soziale oder zivilgesellschaftlicheInitiative. Aber die vom Staat gesetzten Rahmenbedingungen können die Initiativentfaltung des Einzelnen erleichtern oder erschweren. Unter diesem Aspekt - dem Begünstigen oder Hemmen von Initiativentfaltung - sollen im Seminar verschiedene gesellschaftliche Bereiche, für die der Staat die Rahmenordnung setzt, betrachtet werden:
Welche Rahmenordnungen sind in diesen Bereichen verwirklicht, welche wären denkbar? Inwieweit begünstigen oder hemmen sie die Entfaltung von Initiative? Sind sie aufeinander abgestimmt, sind ihre Ordnungsideen miteinander kompatibel? Es werden keine wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachkenntnisse vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, soziale Phänomene unvoreingenommen zu betrachten und über die Gesellschaft in ihren verschiedenen Bereichen neu nachzudenken. Das Seminar (inklusive Hausarbeit) kann mit 2 SWS anerkannt werden. Näheres hierzu finden Sie unter Integration in das Hauptstudium.
Literaturempfehlungen: "Grundsätze der Wirtschaftspolitik" "Die Natürliche Wirtschaftsordnung" "In Ausführung der Dreigliederung des sozialen Organismus" "Selbstbesimmung und soziale Gerechtigkeit" Interessanter Artikel zum Seminar aus "Die Zeit" vom 22.03.07. The fourth Global Environment Outlook: environment for development (GEO-4) (UNEP - United Nations Environment Programme)
Richtlinien zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten am IEP (PDF-Datei) |
